Am 21. und 22. Februar 2026 fand das Flötenfestival "Flöte!3.0!" in der Zentrale der Clara-Schumann-Musikschule statt.
Die Gruppe "Flöte!" hat nach zwei erfolgreichen Projekten in den vergangenen Jahren erneut ein musikschulübergreifendes Projekt entwickelt und durchgeführt. Siebzig Schülerinnen und Schüler der drei Kooperationsmusikschulen Düsseldorf (Sohrab Babakirad und Alena Wilsdorf), Mönchengladbach (Franziska Jaschke) und Moers (Jiye Park) verbrachten unter dem Motto "es wird flutiful!" ein ereignisreiches Wochenende.
Gemeinsam mit Studierenden der Musikpädagogik der Robert Schumann Hochschule erhielten die Schülerinnen und Schüler in Workshops neue Impulse und Ideen zu Übe-Techniken, Auftrittstraining, Klangbildung, modernen Spieltechniken und Loop-Stationen. Unterstützt wurden die Workshops von den Dozierenden der drei Musikschulen.
Das Flötenfachgeschäft "Flutissimo" aus Sankt Augustin war während des gesamten Wochenendes zu Gast und präsentierte verschiedene Flöten zum Ausprobieren. Das musikschulübergreifende Flötenorchester hat an beiden Tagen intensiv geprobt und drei Stücke zum Thema "Vogelklänge" aus fünfhundert Jahren Musikgeschichte für das Abschlusskonzert erarbeitet.
Das erste Konzert am Samstag wurde von Teilnehmenden des Wettbewerbs Jugend musiziert, von Schülerinnen und Schülern der studienvorbereitenden Abteilungen sowie von Schumann Junior der Robert Schumann Hochschule gestaltet. Am Sonntag folgte das große Abschlusskonzert der Teilnehmenden. Das Publikum umrahmend begann das Flötenorchester nur auf den Kopfstücken seiner Flöten und ließ verschiedene Vögel atmosphärisch erklingen. Das Mönchengladbacher Ensemble "Pink Flute" spielte zwei Werke und übergab die Bühne an eine interdisziplinäre Performance mit Flöte und Tanz. Eine Gruppe des Workshops "Loop-Station" präsentierte nicht nur die Möglichkeiten der Loop-Station, sondern stellte auch eine eigene Komposition vor. Beim Volkslied "Kommt ein Vogel geflogen" kehrte das Orchester auf die Bühne zurück und spielte abwechselnd mit dem Dozierenden-Team, das Variationen des Themas im Wechsel mit dem Orchester präsentierte. Den Schluss machte ein Renaissance-Stück, bei dem das Flötenorchester fugenartig den Klang von über siebzig Flöten feierte.
Text: Alena Wilsdorf